Rundwanderung Valle del Salto

Route: Maggia Centro – Valle del Salto – Maggia Centro

Das Maggiatal ist ein Traum! Wunderschöne Hügel und Berge, welche überwuchert sind mit Bäumen. Die Maggia, welche die Farben der Südsee hat und kleine Dörfer, welche als perfekter Rückzugsort dienen. So haben wir das Maggiatal kennengelernt. Ein Wochenende purer Entspannung, neuen Bekanntschaften und natürlich einer Wanderung.

Am Freitag Nachmittag sind wir mit dem Zug nach Coglio gedüst, einem 90-Seelen-Dorf im Maggiatal. Der Weg ist relativ lange aber ganz easy. Von Luzern nach Bellinzona sind es je nach Verbindung knapp zwei Stunden. Dann von Bellinzona nach Locarno nochmals ca. 30 Minuten mit dem Zug und zum Schluss mit dem Bus nach Coglio. Unsere Unterkunft war eine kleine, 8-Zimmer Herberge mit dem Namen „Garni Maggia“ und wir können sie zu 100 % empfehlen! Das Garni ist mit gemütliche Zimmern, einem herrlichen Garten, einer Gemeinschaftsküche und moderne Toiletten und Badezimmern ausgestattet. Zudem gibt es ein leckeres lokales Frühstück und alle Gäste und auch die Gastgeberfamilie sind sehr symphatisch. Wirklich zum verlieben!
Den ersten Abend haben wir nach der Anreise dann auch einfach im gemütlichen Garten verbracht – mit Sandwichen, Früchten und Wein.

Valle del Salto

Am Samstagmorgen starteten wir nach dem Frühstück gleich unsere 4-stündige Wanderung von Maggia aus. Diese 4-stündige Rundwanderung im Valle del Salto war auf einer Website unter den Top 3 der Wanderungen im Maggiatal – und so wollten wir dieses Erlebnis natürlich nicht verpassen. 🙂

Von Maggia Centro geht es hoch zur Capela da la Pioda. Der Aufstieg ist steil aber geht zwischen Rebbergen hindurch und auch ein Blick zurück lohnt sich immer wieder. Denn man geniesst stets eine tolle Aussicht auf die Maggia. Sobald man die Kapelle erreicht hat, geht es hinein in das Valle del Salto.

Stetig steigend auf verschiedenem Untergrund geht es tiefer und tiefer in den Wald. Obwohl man den Fluss Riale Salto hört, kann man ihn leider nur selten sehen. Auch sonst ist die Aussicht auf den gegenüberliegenden Hang beschränkt. Trotzdem ist die Wanderung unterhaltsam, weil sie durch verschiedene Terrains führt und oft auf alten Wegen. Die Wanderung ist als Gebirgswanderung deklariert, weil der Weg oft nicht gesichert ist – somi nicht unbedingt familienfreundlich. Die Wanderung sollte man auch nicht unterschätzen – es geht immer hoch, was für Anfänger sicherlich nicht leicht ist. Ein Highlight ist sicherlich eine Lichtung mit dem Namen Bosco Sanoella mit ein paar Steinhäuser, einem schönen Brunnen und einem Gebetsschrein.

Weiter geht es zum Highlight der Wanderung: Ein kleiner Stausee, mit einem kleinen Wasserfall, grossen Steinen und grünen Pflanzen. Ein wunderbarer Ort um eine Pause einzulegen und auch zu baden. Eine Pause lohnt sich hier, weil danach sieht man das Gewässer leider nicht mehr. Die stelle markiert auch ein bisschen die Halbzeit, weil danach geht es auf der andern Talseite wieder zurück nach Maggia. Kleiner Tipp: Die leergetrunkenen Flaschen sollte man am Wasserfall wieder auffüllen – danach hat man lange keine Chance mehr.

Der Weg geht weiter über die kurze Staumauer und danach steil hoch in den Wald. Nach der Pause tut die Steigung ganz schön weh und es dauert ein paar Minuten, bis wir wieder den Tritt gefunden haben. Auf dieser Seite ist auch der Weg weniger im Schatten und darum huschen überall Eidechsen herum oder sonnen sich auf den Steinen. Der Weg bleibt abwechslungsreich aber die Aussicht hält sich in Grenzen – man sieht einfach Talhänge mit viel Wald. Zwischendurch kommt man immer mal wieder an kleinen Lichtungen vorbei, welche ein paar Steinhäuser beherbergen.

Das zweite Highlight kommt ganz am Schluss. Unterhalb der Kapelle hat es eine alte Steinbrücke, welche über den Fluss führt und eine schöne Steintreppe, welche danach wieder hoch zur Kapelle führt.

Das absolute Highlight an einem heissen Sommertag ist aber natürlich ein Sprung in die Maggia. Eine tolle Abkühlung nach einer anstrengenden Wanderung!

s'Wichtigste: 
Dauer: ca. 4 Stunden / 8.8 km (mit Pausen) 
Höhenmeter: ca. 640 m 
Aussicht: Nicht wirklich speziell.
Spezielles: Stausee zum Baden in der Mitte der Wanderung

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